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Betriebsübergang – wichtige Tipps

Reden ist Geld

Was der Banker nicht versteht finanziert er nicht
Liquidität ist ein Schlüssel zum Erfolg. Nur einer, aber ein wichtiger. Und das Geld kommt von der Bank. Oder? Welcher Unternehmer hat noch nicht die Erfahrung gemacht, dass er mal eben mehr Geld benötigt, als Kontostand und Kontokorrentkredit hergaben. Also ein Anruf bei der Bank ….. und dann dauert das, und dauert ….. die Gelegenheit ist vorbei, das Kind im Brunnen, und die Bank trifft keine Entscheidung. Oder eine, die der Unternehmer nicht hören will und schon gar nicht versteht.

Wer ist das eigentlich, die Bank? An dieser Stelle schlage ich meinen Kunden gerne vor, Sie mögen sich vor Augen führen, wie viel Zeit sie aufwenden um ihre Kunden zu verstehen. Was für Produkte und Leistungen brauchen diese, wann, wo und wie? Und wie schnell ändern sich deren Bedarfe? Was passiert, wenn diese sich ändernden Bedarfe nicht erkannt werden?? Eine Katastrophe, um es kurz zu sagen. Auf der anderen Seite die Lieferanten des Unternehmens. Seien es Waren oder Dienstleistungen, auch hier ist ein permanenter Prozess der Überwachung und Verbesserung erforderlich. Sonst stimmen bald Einkaufspreise, Qualitäten und Verfügbarkeiten nicht mehr, die Leistungsfähigkeit des Unternehmens leidet.

Was hat das mit der Bank zu tun?? Die Bank ist einer der wichtigsten Kunden des Unternehmens. Und einer der wichtigsten Lieferanten. Es ist notwendig, dass der Unternehmer das weiß. Und sich entsprechend verhält. Der Unternehmer sollte seine Bank verstehen bzw. er sollte wissen, was er von ihr zu erwarten hat …. und was nicht. Und er sollte dafür Sorge tragen, dass der Banker das Unternehmen kennt und versteht. Dabei muss er wissen, dass der Banker sein Unternehmen nicht verstehen kann ……. jedenfalls nicht so richtig. Weil der Banker halt ein Banker ist und kein Techniker oder Handwerker.

Also muss der Unternehmer dem Banker sein Unternehmen so erklären, dass dieser es versteht. Er sollte also mit dem Banker durch die Tür in seinen Betrieb hineingehen, die der Banker wählen würde. Und das ist die Tür zu den Zahlen. Die Analyse der Bilanzen und der Erfolgsrechnung öffnen den Blick auf das Unternehmen. Im zweiten Schritt fragt der Banker dann, wie die Zahlen zustande kommen. Dazu bedarf es dann der Erläuterungen.

Es ist also wichtig, dass der Unternehmer regelmäßigen Kontakt zu seinem Banker hält (besser sind in der Regel mindestens 2 Banken) und schriftlich über die Unternehmensentwicklung Bericht erstattet. Der Banker mag das. Und was er mag, dafür interessiert er sich auch. Schön, wenn der Banker sich für das Unternehmen interessiert! Das ist der erste Schritt. Der erste Schritt hin zur Liquiditätssicherung und möglichst optimalen Unternehmensfinanzierung. Der Unternehmer gestaltet damit aktiv eine der wichtigsten Aufgaben für sein Unternehmen. Und so sollte es sein.